Digitale Upgrades verschärfen die Cyber sicherheits risiken. Wie man mit ihnen umgeht?
Wie in allen Branchen sind Cybersicherheitsbedrohungen auch in der Elektroniklieferkette kein unbekanntes Phänomen. Die steigende Anzahl von Cybersicherheitsvorfällen lässt sich auf die digitale Transformation zurückführen, der die Branche gerade unterliegt.
Die Elektronikindustrie gehört jedoch zu den wertvollsten Industrien der Welt. Daher ist es für Cyberkriminelle eine vorrangige Aufgabe, Lieferkettenunternehmen zu infiltrieren und ihre Produkte mit allen notwendigen Mitteln abzufangen.
Im Folgenden werden die Cybersicherheits-Herausforderungen dargestellt, denen sich Elektronik-Lieferkettenunternehmen gegenüberssehen.
·Cybersicherheits-Herausforderungen
Lieferkettenunternehmen setzen digitale Tools ein, um die Transparenz ihrer Organisationen zu erhöhen, was sie effizienter und sicherer macht. Dies bietet Cyberkriminellen jedoch auch mehr Möglichkeiten zur Ausnutzung.
Unternehmen nutzen beispielsweise IoT-Geräte (Internet of Things), um Lieferkettennetzwerke bei der Kommunikation, Aktualisierung und Echtzeit-Datenerfassung zu unterstützen.
Die digitale Vernetzung schafft Cybersicherheits-Schwachstellen. Hacker können über mehr Geräte Spoofing-Angriffe, Denial-of-Service-Angriffe (DDoS-Angriffe) oder andere netzwerkbasierte Angriffe durchführen, die auf IoT-Geräten beruhen.
Auch die Elektroniklieferkette steht vor der Herausforderung, sich gegen Cybersicherheitsbedrohungen für die Produkte selbst zu schützen. Laut der National Association of Manufacturers stammen etwa 65 % der Opfer bei industriellen Ransomware-Vorfällen aus der Fertigungsindustrie.
Darüber hinaus wird bösartige Firmware eingesetzt, um elektronische Produkte zu infiltrieren. Hersteller verwenden manchmal unwissentlich gefälschte Komponenten mit manipulierten Schaltungen.
Diese Komponenten enthalten Malware, die ausgelöst wird, wenn bestimmte Aktionen ausgeführt werden, und sich schnell im gesamten Gerät verbreitet. Durch einfachen Zugang zum Netzwerk, mit dem die Malware verbunden ist, können Cyberkriminelle die volle Kontrolle über das System übernehmen oder eine „Logikbombe“ (in der Malware eingebetteter Code) „detonieren“.
Sobald die bösartige Firmware aktiviert wurde, ist sie schwer zu erkennen, da sie bereits in der Hardware integriert ist und das Gerät weiterhin funktioniert und wie ein normales Gerät ohne Probleme aussieht.
Das Versäumnis, die Elektroniklieferkette vor Cybersicherheitsbedrohungen zu schützen, kann letztendlich zu Klagen, Geldstrafen, Reputationsschäden, Einnahmeausfällen und anderen negativen Ereignissen führen.
·Proaktive Minderung von Cybersicherheitsbedrohungen
Unser Ziel ist es, niemals auf eine Cybersicherheitsbedrohung zu stoßen. Sollte ein Unternehmen jedoch einer solchen Bedrohung begegnen, muss es zumindest Maßnahmen ergreifen, um die negativen Auswirkungen zu mildern. Dies erfordert Aufmerksamkeit für das Thema Machbarkeitsstudien.
·Durchführung von Machbarkeitsstudien
Eine Machbarkeitsstudie hilft einem Unternehmen, ein Projekt umfassend zu überprüfen und zu verstehen, wie wahrscheinlich dessen Fertigstellung ist, sowie Risiken zu untersuchen und die Vorteile sowie potenziellen Herausforderungen des Projekts zu bewerten.
In diesem Fall können Elektronik-Lieferkettenunternehmen Machbarkeitsstudien nutzen, um zu bestimmen, welche Cybersicherheitsmaßnahmen machbar sind.
Nehmen wir zum Beispiel an, Sie möchten die Netzwerksicherheit durch ein Virtual Private Network (VPN) erhöhen. In Machbarkeitsstudien können Sie die Vorteile eines VPNs kennenlernen, wie z. B. Datenverschlüsselung und sichere Kommunikation.
Allerdings sind VPNs nicht unangreifbar. Sie sind anfällig für Netzwerksicherheitsangriffe und bringen eigene Herausforderungen mit sich, wie langsame Internetgeschwindigkeiten und schwierige Konfiguration. Dabei analysieren Sie rechtliche Haftungsfragen, technische Fähigkeiten, das VPN-Budget und den Implementierungszeitplan.
Nach gründlicher Forschung können Sie entscheiden, ob es an der Zeit ist, Ihre Cybersicherheitsstrategie durch die Implementierung eines VPNs zu stärken.
·Stärkung der Datensicherheitsstrategie
Durch Elektronik-Lieferketten werden große Mengen vertraulicher Daten übertragen. Daher ist es entscheidend, sich auf Datensicherheitsstrategien in der digitalen Welt zu konzentrieren.
Multi-Faktor-Authentifizierung ist ein weiteres Werkzeug und eine Strategie zur Verbesserung der Datensicherheit. Um auf eine Website, einen Ordner oder eine Datenbank zugreifen zu können, müssen mindestens zwei Beweise für die Identität der Person vorgelegt werden. Diese beiden Beweise könnten ein Passwort und ein auf das Handy gesendeter Code sein, ein Passwort und ein Fingerabdruck oder ein Sicherheitsschlüssel und Gesichtserkennung.
Sie sollten auch die Erstellung eines umfassenden Schulungsprogramms in Betracht ziehen, um Cybersicherheitsangriffe zu minimieren. Die Schulung der Mitarbeiter zu Best Practices im Bereich Cybersicherheit kann grundlegend verhindern, dass Cybersicherheitsvorfälle auftreten.
Schulen Sie sie zu gängigen Cybersicherheitsangriffen und vermitteln Sie ihnen, wie sie im Falle spezifischer Cybersicherheitsvorfälle reagieren sollen. Bilden Sie sie zudem darin aus, starke Passwörter zu erstellen, Softwareupdates einzuleiten, IoT-Geräte sicher zu nutzen und vieles mehr.
Die Digitalisierung der Elektronik-Lieferketten schreitet immer schneller voran, was Cyberkriminellen reichlich Gelegenheit gibt, verschiedene Betrugsarten durchzuführen. Indem Sie diese Methoden weiter erlernen, sind Sie einem Schritt näher zur Sicherheit.
Übernommen aus: International Electronic Commerce, automatisch übersetzt von Google